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	<title>gego.info &#187; krems</title>
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		<title>Donaufestival?!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2005 15:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gernot</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An was denkt ihr wenn ihr Donaufestival in Krems hört...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;also ich denke da an Autodrom, schlechte Musik, Wachauer Laberl und betrunkene 16 Jährige.  Aber seht auch mal das Programm des heurigen <a href="http://www.donaufestival.at">Donaufestivals</a> an:  Erster Tag:</p>
<blockquote><p>Teil eins der dreiteiligen Kunstaktion hat seinen inhaltlichen Ausgangspunkt in der theatralischen Meditation „HELden &amp;amp; kleinMUT“ von <a href="http://www.donaufestival.at/testi.htm">Nico and the Navigators</a>: die Medien- und Konsumgesellschaft unserer Mainstream-Pop-Realit&amp;auml;t erfindet immer neue kleine &amp;Auml;ngste und Neurosen w&amp;auml;hrend wir den wahren Bedrohungen unserer Existenz tatenlos gegen&amp;uuml;berstehen. &amp;Auml;ngste, Angst und deren utopische Aufl&amp;ouml;sung sind auch die Pfeiler des musikalischen Programms. <img alt="chicks on speed" src="http://www.donaufestival.at/rd-images/rd-bilder/chicks_on_speed.jpg" /> Schon am ersten Wochenende des neuen donaufestival wird klar, dass hier nichts so ist, wie es einmal war. Nico and the Navigators verwirren mit ihrem neuen politischen Bildertheater, einer Meditation &amp;uuml;ber die Abgr&amp;uuml;nde der Mediengesellschaft. Die <a href="http://www.donaufestival.at/37.htm">Chicks on Speed</a> und <a href="http://www.donaufestival.at/46.htm">Sleater-Kinney</a> missbrauchen den Pop-Kontext f&amp;uuml;r ihre provokanten, punkigen und feministischen Kunst-Aktionen. Der finnische <a href="http://www.donaufestival.at/35.htm">Chor der Schreienden M&amp;auml;nner</a> tritt die Walzer-Seligkeit mit F&amp;uuml;ssen und br&amp;uuml;llt uns mit der donaufestival-Hymne an. Das Ensemble <a href="http://www.donaufestival.at/40.htm">zeitkratzer</a> stellt den sterilen Begriff Neuer Musik radikal in Frage. <a href="http://www.donaufestival.at/36.htm">Alec Empire</a> – der Kopf der Anarcho-Techno-Punker Atari Teenage Riot – attackiert lautstark H&amp;ouml;rgewohnheiten. <a href="http://www.donaufestival.at/42.htm">Xiu Xiu</a> und die <a href="http://www.donaufestival.at/47.htm">Liars</a> entladen ihre Klangtheater zwischen Verinnerlichung und nach Au&amp;szlig;en gerichtetem Exzess. <a href="http://www.donaufestival.at/43.htm">Prefuse 73</a> zeigt mit seinen artifiziellen Klanglandschaften, dass HipHop eine der wichtigsten Kunstformen unserer Zeit ist. <a href="http://www.donaufestival.at/209.htm">CNTRCPY ™</a> inszenieren eine Festival-Lounge und kreieren dabei ein Gesamtkunst aus Architektur, Musik, Licht, Performance und Kulinarik. <a href="http://www.donaufestival.at/41.htm">JG Thirlwell</a> aka Foetus aka Steroid Maximus stellt seine monumentalen neuen Klangwelten vor. Die Minoritenkirche verwandelt sich in ein Zentrum neuer Klangkunst: die Urauff&amp;uuml;hrung der Architektur-Symphonie „Beams“ von <a href="http://www.donaufestival.at/48.htm">Alvin Curran</a>, die Installationen von <a href="http://www.donaufestival.at/38.htm">Josef Reiter</a>, <a href="http://www.donaufestival.at/39.htm">Bernhard G&amp;aacute;l und Yumi Kori</a>.</p></blockquote>
<p>Tag zwei</p>
<blockquote><p>Theater in Form eines Nachtclubs, das Abtauchen in die Anonymit&amp;auml;t, und so die M&amp;ouml;glichkeit, geheimste Obsessionen und &amp;Auml;ngste frei zu artikulieren: das Medien-Theater-Kollektiv <a href="http://www.donaufestival.at/62.htm">Gob Squad</a> wird den zweiten Teil der Kunst-Aktion mit ihrem Erlebnisraum „King Kong Club” er&amp;ouml;ffnen und zeigen, was Theater heute auch sein kann. Das Auftauchen aus gesellschaftlicher Anonymit&amp;auml;t und das klare und pr&amp;auml;zise Formulieren von politischen Botschaften steht im musikalisch-literarischen Programm des zweiten Wochenendes am Plan. <a href="http://www.donaufestival.at/63.htm">Saul Williams</a> wird einen Abend mit hochkar&amp;auml;tigen Musiker- und DichterkollegInnen gestalten, HipHop wird – jenseits kommerzieller Klischees – als eine der wesentlichen Kunstformen unserer Zeit zentrales Thema. <img alt="i wolf" src="http://www.donaufestival.at/rd-images/rd-bilder/daelek_i-wolf.jpg" /> Gob Squad, das sensationelle Medien-Theater-Kollektiv hat bisher &amp;Ouml;sterreich „verschont“. Nun ist es endlich soweit: mit „King Kong Club“ pr&amp;auml;sentieren sie ihre neuen Aktion in Krems. Das verlassen konventioneller R&amp;auml;ume und das radikale Spiel mit Medienrealit&amp;auml;ten und Hollywood-Mythen sind Gob Squad&amp;acute;s Markenzeichen. Das als Affen verkleidete Publikum gibt beim Betreten das „Clubs“ seine Identit&amp;auml;t ab und wird Teils des anonymen Spiels um geheimste W&amp;uuml;nsche und Obsessionen. In einer Projektionsbox im Zentrum des als Nachtclub getarnten Theaterraumes agiert das Performance-Kollektiv in Interaktion mit den Besucherinnen. Der Dichter- und Musikerstar Saul Williams kreierte im Auftrag des donaufestival eine politische Kunst-Aktion in Form einer HipHop-Party. Die Vorreiter des experimentellen HipHop <a href="http://www.donaufestival.at/64.htm">D&amp;auml;lek</a> erarbeiten zusammen mit <a href="http://www.donaufestival.at/64.htm">I-Wolf</a>, Mia Zabelka und Odaateee ein audiophiles Kunstwerk, <a href="http://www.donaufestival.at/67.htm">Mike Ladd</a>, <a href="http://www.donaufestival.at/66.htm">TTC</a>, <a href="http://www.donaufestival.at/71.htm">Beans</a>, <a href="http://www.donaufestival.at/72.htm">Airborn Audio</a> und <a href="http://www.donaufestival.at/66.htm">Busdriver</a> sind die hochkar&amp;auml;tigen Vertreter einer der wichtigsten Kunstformen unserer Zeit, die sich im Spannungsfeld von Musik und Literatur definiert.</p></blockquote>
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